Freie Radikale, oxidativer Stress & Antioxidantien

Freie Radikale
Immer wieder lesen wir von freien Radikalen, wie schädlich diese sein sollen und wie sie das Risiko für zahlreiche Erkrankungen erhöhen.  Aber was sind nun freie Radikale? Und woher kommen sie?

Unter einem Radikal versteht man ein Atom oder Molekül, dem in der äußeren Elektronenhülle ein Elektron fehlt.


Copy: figurbetont.com

Sie entstehen bei Stoffwechselprozessen in unserem Körper. Zum Beispiel wenn wir atmen, produzieren wir freie Radikale und genauso bei der Energiebereitstellung in den Mitochondrien. Freie Radikale sind bestrebt, ein Elektron aus anderen Atomen oder Molekülen zu entreißen um ihr fehlendes zu besetzen. Erst dann sind sie wieder stabil. Dieser Vorgang wird als Oxidation bezeichnet. Freie Radikale sind äußerst aggressiv in ihrem Vorgehen, sie reagieren umgehend mit allem, womit sie in Berührung kommen.  Werden dabei Moleküle unseres Körpergewebes beraubt, erleiden diese Zellen einen Schaden. Großteils werden solche Schäden durch körpereigene Reparaturenzymen behoben, aber nicht alle.

Wie schon die oben genannten endogenen Faktoren wie zum Beispiel auch Entzündungsreaktionen oder exogene Einwirkungen wie Zigarettenrauch, Chemikalien, UV-Strahlung usw. begünstigen das Entstehen dieser freien Radikale.

 

Oxidativer Stress
Oxidativer Stress entsteht, wenn eine Vielzahl an freien Radikalen den Körper belastet. Natürlich verfügen unsere Zellen über antioxidative Abwehrmechanismen, um die Radikale einzudämmen oder ihre Schäden zu beheben. Kommen diese in einer Überzahl vor, kommt es zu einer Überlastung der Reparaturmechanismen. Die Folge: oxidativer Stress.
In so einem Fall benötigt der Körper Unterstützung von außen, den sogenannten Antioxidantien, um die überschüssigen Radikale abzufangen und Schäden zu vermindern.

 

Antioxidantien
Antioxidantien werden auch als Radikalfänger bezeichnet. Ihre Besonderheit ist, dass sie schädliche Substanzen im Körper unschädlich machen, indem sie den freien Radikalen freiwillig ein Elektron abgeben und dadurch eine erneute Oxidation verhindern. Durch diese Abwehr werden die Antioxidantien aufgebraucht und müssen durch Supplemente oder über Nahrungsmittel gezielt zugeführt werden. Besonders bekannt dafür sind OPC (Traubenkernextrakt), Vitamin C, E und Carotinoide.

 

Alles Liebe,
Eure Nina

Kommentar hinterlassen